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Heizungsoptimierung

Was können wir als Eigentümer tun?

Die aktuelle Situation erfordert von Allen Energie zu sparen. Jeder Einzelne kann dafür etwas tun und auch wir haben schon einige Tipps dazu gegeben. Es bleibt aber natürlich, dass jeder Mensch sein eigenes, individuelles Wärmebedürfnis hat. Insofern ist natürlich auch davon auszugehen, dass jede unserer Wohnungen unterschiedlich stark beheizt wird.

Was können wir als Eigentümer tun?

Auch wir haben die Möglichkeit unsere Mieter beim Energiesparen zu unterstützen. Über unsere energetischen Modernisierungen berichten wir regelmäßig in unserem ADLERSHORST-Journal Horst.

Trotz all der Einsparungen, die wir dadurch bereits erzielen konnten, haben wir nach weiteren Möglichkeiten gesucht.

Die gesetzlichen Mindesttemperaturen für Wohnungen liegen nachts (24-6 Uhr) in allen Räumen bei 18 Grad und tagsüber (6-24 Uhr) zwischen 18 Grad im Schlafzimmer, 20 Grad in Wohnräumen und der Küche sowie 22 Grad im Badezimmer.

Bisher war es so, dass wir auch auf die Wünsche unserer Mieter eingegangen sind, die ein sehr hohes Wärmebedürfnis haben und ihre Wohnung auf 24 Grad heizen möchten. Dies werden wir im Sinne der Allgemeinheit künftig nicht mehr ermöglichen.

Wir haben uns entschieden, dass Tag und Nacht in allen Räumen unserer Wohnungen eine Temperatur von 22 Grad erreicht werden können soll. Damit wollen wir sicherstellen, dass auch im Schichtdienst Arbeitende nachts eine angenehm temperierte Wohnung vorfinden können. Allen Mietern steht es natürlich frei, ihre Heizkörper auf niedrigere Temperaturen einzustellen und so ggf. die gesetzlichen Mindesttemperaturen zu erreichen.

Sofern Sie feststellen sollten, dass Sie in der Mitte des Raumes in ca. 1 m Höhe keine 22 Grad erreichen können und es sie stört, dann melden Sie sich gerne bei Ihrem Quartiersbetreuer oder über die Mieterapp.

Außerdem haben bzw. werden wir alle unsere Heizanlagen von Spezialisten der Herstellerfirmen überprüfen lassen. Auch die Fernwärmeübergabestationen wurden überprüft. Jeder Heizkessel, der bei uns eingebaut wird, ist selbstverständlich so eingestellt, dass alle Wohnungen ausreichend beheizt werden können. Die Technik entwickelt sich aber stetig weiter und so kann es sein, dass beispielsweise einberechnete Sicherheitsfaktoren bei der Kesselgröße heute gar nicht mehr erforderlich sind. Der Heizkessel kann dann unter bestimmten Voraussetzungen anders eingestellt werden und verbraucht so weniger Energie. In den Wohnungen ändert sich dadurch nichts.

Bei der Überprüfung wurden einzelne Optimierungsmöglichkeiten lokalisiert und die Einstellungen entsprechend angepasst.

Die Absenkung der Heizkurve ist eine weitere Stellschraube. Hierfür wird die Vorlauftemperatur des Heizkessels verringert, sodass nicht mehr so heißes Wasser in den Heizkreislauf kommt. Das bedeutet, dass die Heizkörper nur noch eine ebenfalls reduzierte Temperatur erreichen – der Wohnraum aber dennoch die Temperatur von 22 °C erreichen kann. Dabei ist es dann aber erforderlich, dass die Heizkörper bzw. die Fußbodenheizung durchgängig betrieben werden, da anderenfalls das Aufheizen der Räume extrem lange dauert und zudem energieintensiver ist als bei dauerhaftem Betrieb.

Die Senkung der Warmwassertemperatur ist für uns keine Option gewesen. Die dadurch steigende Gefahr der Trinkwasserverkeimung mit Legionellen stellt ein hohes Risiko dar, das unter allen Umständen auszuschließen ist.

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